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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Diejenigen, die das "Klenke-Quartett-Weimar" im vergangenen Jahr gehört haben, brauchte ich eigentlich nicht speziell einzuladen; die kommen ohnehin alle wieder. Aber denjenigen, die das Quartett noch nicht gehört haben, sollte man mitteilen, daß man bei den "Klenkes" von technischer Pefektion und hoher musikalischer Ausdrucksfähigkeit auch nicht zu sprechen braucht; das ist wie selbstverständlich vorhanden; wohl aber ist zu sprechen von einer fast geschwisterlich wirkenden , persönlichen Ausstrahlung der vier jungen Damen! Leider ist dem Ensemble und mir ein organisatorischer Fehler unterlaufen: Die Voranzeigen das Programm betreffend stimmen weder in den Übersichten, noch auf dem letzten Abendprogramm. Die Vier werden noch viel schönere und interessantere Quartette am Freitag,dem 5,März um 20Uhr im Rittersaal zu Gehör bringen. Es beginnt mit dem Haydn Quartett op. 77 Nr.2, von dem es im Reclam Kammermusikführer heißt: "...hat man bewundernd Haydns "schönstes Quartett" genannt" Und vom Menuett heißt es "...ein reizendes Thema, das rhythmisch übermütig mit der Metrik Fangball spielt. Seine Motive kobolzen derartig lustig durch die Instrumente, daß man aus dem Staunen über den alten Haydn nicht herauskommt." Das zweite Stück des Abendprogramms sind die "Sechs Bagatellen für Streichquartett" op. 9 von Anton Webern, in denen sich in epigrammatischer Kürze das Streben Weberns und der gesamten "Wiener Schule" nach Unwiederholbarkeit eines musikalischen Gedankens manifestiert, Schönberg schreibt dazu im Vorwort "...einen Roman durch eine einzige Geste, ein Glück durch ein einziges Aufatmen auszudrücken, solche Konzentration findet sich nur, wo Wehleidigkeit in entsprechendem Maße fehlt." Weber legt Wert darauf, daß seine Musik durch unbefangenes Hören als Ganzes "gleich Stimmen der Natur" erlauscht werden soll. Den Ausklang soll das koloristisch inspirierte, einzige Streichquartett von Claude Debussy bilden, von dem es in Reclams Kammermusikführer auch heißt, daß das Werk zu "den beglückendsten Quartettschöpfungen gehört..." Lauter Beglückungen an einem Abend? Wer soll das aushalten? Kommen Sie trotzdem! Sie werden über den Abend noch lange und über Weberns "Sechs Bagatellen" am längsten diskutieren . Wetten, daß? Freundliche Grüße !
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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Erlauben Sie mir eine Bemerkung zum vergangenen Kammerkonzert mit dem Klenke-Quartett am 5.3. Um Sie nicht negativ zu beeinflussen, habe ich unmittelbar vor Beginn des Konzerts Ihnen nicht gesagt, das die erste Geigerin, Frau Klenke-Schrödter am Vortag des Konzerts noch grippekrank mit 40° Fieber im Bett lag. Zu allem Überfluß -man wollte sich im Rittersaal frühzeitig einspielen- hatten die Damen bei Magdeburg insofern eine Panne, als bei strömendem Regen der Scheibenwischer ausfiel und man auf den ADAC lange warten mußte. Nur so erklärt es sich, daß zu Beginn des Konzerts nicht alles von so überragendem Gestaltungsniveau war, wie im Jahr davor. Und nun zum Klavierabend mit Sheila Arnold am Samstag, dem 20. März um 2oUhr: Frau Arnold ist gebürtige Inderin, 29 Jahre alt und sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren in Berlin. Zwischen 1981 und 87 erhielt sie drei erste Preise beim "Grotrian Steinweg Wettbewerb" in Braunschweig und beim "Steinway- Wettbewerb" in Berlin. Als Zwölfjährige erspielte sie sich den 1.Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend-musiziert" Und so geht das weiter! Ich weiß nicht, was ich da noch aus ihrer Vita auswählen soll!? Jedenfalls haben wir wohl selten etwas so Hochkarätiges im Rittersaal gehabt, vielleicht Markus Groh ausgenommen. Um mehr Popularität bemüht, habe ich sie wegen der "Kinderszenen" von Robert Schumann engagiert. Sheila Arnold wird daneben noch zwei Frühwerke, die A-Dur-Sonate op.2Nr.2 von Beethoven, die er seinem verehrten Lehrer Josef Haydn gewidmet hat und der man "ungewöhnliche Klangphantasie" nachsagt, und die nicht weniger gerühmte f-Moll-Sonate von Johannes Brahms spielen. Die verbleibenden Zeilen nutze ich, um Ihnen - einigermaßen wahllos- etwas von den Besonderheiten, Auszeichnungen und Preisen von Sheila Arnold mitzuteilen: Seit 1995 regelmäßig Klavierabende im Concertgebouw Amsterdam. 1997 2.Preisträgerin des "Rencontre International des Jeunes Pianistes " in Pontoises. Solistin mit dem RIAS-Jugendsinfonieorchester, dem "Orchestre de Chambre Lausanne",mitder Polnischen Kammerphilharmonie beim Schleswig-Holstein Musik Festival und,und,und..............Der Worte sind genug gewechselt... Freundliche Grüße! |
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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Nachdem uns die charmante Inderin Sheila Arnold einen so zauberhaften Klavierabend beschert hat, geht es am Sonntag, dem 25.April um 18 Uhr im Rittersaal weiter mit Klavier und zwei jungen Asiatinnen mit vier Händen. Frau Hsiao-Lieng Liu (zu deutsch etwa Anne-Dore Müller) ist in Taiwan geboren . Frau Zhou Yi ist Chinesin aus der 15 Millionenstadt Shanghai. Mir fällt auf, daß in beider Namen kein R vorkommt! Sprechen können Chinesen das R ja ohnehin nicht. Nun denn weitel in del Bioglaphie: Hsiao-Lieng Liu elhielt ihle elste Ausbildung in Spanien und vollendete ihl Studium in Hannovel bei Plof. Döllie! Flau Zhou Yi studielte zunächst bei Plof. Li-Min Qiang in Shanghai und spätel in Hannovel bei Plof, Kult Bauel. Sie wal Stipendiatin des DAA. Das taiwanesisch- chinesische Duo hat in seinel 5jähligen Zusammenalbeit mehlele intelnationale Pleise gewonnen, u.a. den jeweils elsten Pleis 1993 in Malsala und 1996 in Ibla. Am Sonntag um 18 Uhr wild das Duo, das auf eine Konzelttätigkeit in England, den USA , Islael, Taiwan, China, Spanien und Deutschland zulückblicken kann,folgende vielhändige Welke fül uns spielen: Von Mozalt das Andante mit Valiationen, dann , von Flanz Schubelt die Fantasie f-Moll und "Deux Malches calactelistiques ". Nach del Pause welden wil dann ein sehl plägnantes Flühwelk von Claude Debussy, nämlich seine "Petite Suite" zu hölen bekommen, von del es in einem einschlägigen Klavielmusikfühlel heißt: Man wird sich nicht leicht dem Zauber der sanft dahingleitenden Barcarole, der festlich glänzenden Rhythmik des "Cortège", der serenadenhaften Lyrik des "Menuet" und dem elastisch federnden Schwung des "Ballet" entziehen können." Den pianistisch- folklolistischen Höhepunkt des Abends welden velmutlich die fünf ungalischen Tänze, von Blahms nach den Olchestelstücken fül Klaviel vielhändig gesetzt, bilden. Es handelt sich dabei nicht um echte ungalische Folklole, sondeln, wie del Komponist selbst bemelkt "nach ungarischer Art" elfunden. Der Blahms- Apostel Max Kalbeck schwälmte :" Die ungarischen Amethyste und Topase wären bunte Kiesel geblieben, wenn Brahms sie nicht geschliffen und gefaßt hätte." Fleundliche Glüße und blingen Sie Ihle Bekannten mit! ' |
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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Mit großer Neugier und hohen eigenen Erwartungen möchte ich Sie (mit Ihren Freunden!) zu unserem letzten Kammerkonzert der Saison zum Samstag, dem 8. Mai, 20Uhr in den Rittersaal einladen . Der seit mehreren Jahren am Osnabrücker Konservatorium lehrende Klarinettist Allan Ware und das amerikanische Ciompi Quartet werden dieses 207. Konzert bestreiten. Der Name stammt von dem italienischen Geiger und Gründer Giorgio Ciompi her, der das Quartett Anfang der Sechziger Jahre gründete. Mit dem jetzigen Primarius Eric Pritchard hat das Quartett u.a. den ersten Preis im "International String Quartet Competition " und in den Kammermusikwettbewerben Coleman und Fischoff in den USA gewonnen. "In der Presse gelobt für die Intelligenz seiner Interpretationen und den Glanz seines Klangkörpers ist das Streichquartett für aufregende Konzerterlebnisse....bekannt." Alle anderen Mitglieder haben ähnlich hochrangige Biographien aufzuweisen; so war die 2.Geigerin Hsiao-mei Ku Konzertmeisterin beim North Carolina Symphony und Spoleto Festival Orchestra. Man wird aber auch aufregend schöne Sachen spielen bzw zu hören bekommen. Erstens das erfrischend heitere D-Dur Quartett KV 499 von Mozart mit seiner "federnden Eleganz" des Beginns, den harmonischen Überraschungen im Menuett und dem herrlich-friedvollen Adagio. Anders als plakatiert, werden die Ciompis anstelle des Mendelssohn-Quartetts das Quartett op.59 Nr.3, das sogenannte "Rasumovskij"-Quartett ,von Beethoven spielen. Die drei unter der Opuszahl 59 erscheinenden Quartette sind eine zyklische, aufeinanderbezogene Anlage, die ein Musikwissenschaftler mit dem Motto "Mensch und Kosmos" oder, "Klanggewordenes Universum" zu deuten versucht hat. Ich empfinde die in diesem Quartett auftretenden Themen als unwiderstehlich plastisch und so beethoventypisch wie kaum anderswo. In der zweiten Programmhälfte wird sich Allan Ware dem Quartett zugesellen, und wir werden eine eindrucksvolle Komposition einer Komponistin, nämlich der Pfitznerschülerin Ilse Fromm-Michaels hören. Die "Musica larga" ist eine in erweiterter Tonalität geschriebene Musik für Klarinette und Streichquartett , die nach MGG-Angabe "von Bruckner'scher Inbrunst erfüllt" ist. Abgerundet und gleichzeitig überhöht werden sollen der Abend und die Saison von dem Klarinettenquintett von Carl Maria von Weber, von dessen als "Fantasia " bezeichnetem Adagio es bei Reclams "Kammermusikführer" heißt, daß es "eine der genialsten melodischen Eingebungen Webers" sei. |
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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Ja, es wird Zeit! Der Sommer war sehr groß! Am 10.10. geh'n die Schloßkonzerte wieder los; und zwar mit den "Südwestdeutschen Barocksolisten " und Prof. Helmut Erb, hohe Trompete. Das Ensemble, bestehend aus drei Oboen, Fagott und Basso continuo (Cembalo), wird nicht nur den Solisten begleiten, sondern auch ein, zwei Musiken in der Holzbläserbesetzung spielen. Übrigens hat sich in der Sommerpause viel getan: Erstens hat der Beitritt vieler unserer Kammermusikhörer zum Freundeskreis uns in die Lage versetzt, besser disponieren zu können und zweitens hat sich ein hochherziger Sponsor (zu altdeutsch: Mäzen) gefunden ,der uns nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch wichtige Kontakte knüpfen kann. Da er nicht genannt werden möchte , nennen wir ihn Mr.X. Mr. X hat der Chefredakteurin des 3.Programms des NDR von uns erzählt; wir sind dem "Radio3KlassikClub" beigetreten und so werden unsere Konzerte künftig im Radio3Programm vorgestellt und im 3.Programm wird auf sie hingewiesen. Über die weiteren Konzerte der neuen Saison soll Sie das beiliegende Faltblatt informieren, aber auf zwei Glanzpunkte möchte ich doch noch -nicht ohne Stolz- hinweisen: Am So.d.21. Nov. wird das weltberühmte "American String Quartet" im Rittersaal zu Gast sein und die von Mozart ausgewählten und mit eigenen langsamen Einleitungen versehenen fünf Fugen von J.S.Bach, ein Streichquartett von Haydn und das a-Moll-Quartett von Brahms spielen. Am So. d.14.5. 2000 kommt das ebenfalls über Europa hinaus bekannte "Menuhin Festival Piano Quartet", das früher von Sir Yehudi Menuhin betreut wurde und mit seinem Einverständnis seinen Namen tragen darf zu uns in den Rittersaal und wird zum 50.Todestag von Richard Strauß dessen c-Moll-Klavierquartett, sowie das von Fauré und Mozart (Es-Dur) spielen. Wer unser Bemühen anders, als durch Mitgliedschaft im Freundeskreis unterstützen möchte, kann dies durch den Kauf eines Abos oder Halbabos tun. Gegenüber dem normalen Eintrittspreis spart man beim Abonnement 80DM; gegenüber dem ermäßigten Preis 46 DM. Übrigens können Sie Eintrittskarten, Halbabos und Vollabos künftig auch im Musikhaus Bössmann in Osnabrück kaufen und hier auf unserer Internetseite bestellen.
Freundliche Grüße! |
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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Nachdem das Eröffnungskonzert in der Klosterkirche so glänzend verlaufen ist, daß man den Südwestdeutschen Barocksolisten "Strahlenden Trompetenglanz und bestechende Leichtigkeit des Spiels" bescheinigte, kömmt nunmehro ein ander Cardinais-Happen fürs Gehör und Gesichte. Die Andersartigkeit wird sich aber besonders im inhaltlichen abspielen, denn von den sechs Programmpunkten sind drei Kompositionen programmatisch angelegt; das heißt, der Musik liegt ein außermusikalisches Programm zu Grunde. Im ersten Fall ist es eine Komposition von R.Bariller "Le Martyre de Marsyas", die die Leiden des sagenhaften Flötenspielers Marsyas beschreibt, der es wagte den Gott Apoll zum musikalischen Wettstreit herauszufordern und der zur Strafe für seinen Frevel zu Tode geschunden wurde.Die folgende Sonate für Klavier und Querflöte von Carl Reinecke trägt den Titel "Undine" und wird vermutlich das Schicksal der aus dem Reich der Wassergeister stammenden Frauenfigur reflektieren, deren Wesen nur durch die Liebe eines Mannes beseelt werden kann. Das dritte Werk programmatischen Inhalts ist die berühmte "Syrinx" für Flöte solo. Syrinx aber ist der Name jener Quellen- oder Waldnymphe in die der Hirtengott Pan sich so sterblich verliebte, daß wir ihm und ihr nicht nur die Entstehung der Panflöte, sondern auch den erotischen Charakter manch dionysischer Musik verdanken. Die Soloflötistin des Münsteraner Sinfonieorchesters Friederike Wiechert und ihr Mann, der Kapellmeister und Studienleiter an den Städtischen Bühnen Münster, dem auch die Leitung des Musikvereinschores obliegt, wird seine Frau am Flügel begleiten. Der Kammermusikabend am Sonntag, dem 31,Oktober um 18Uhr im Rittersaal des !burger Schlosses wird mit der Sonate für Flöte und obligates Klavier (Cembalo) h -Moll von Johann Sebastian Bach eingeleitet werden. Außer den bereits genannten Stücken werden die drei Romanzen von Robert Schumann, sowie die Sonate von Francis Poulenc zu hören sein. Dies Kammerkonzert versetzt Sie in die Lage, Musik aus drei Epochen hörend zu vergleichen: Barock, Romantik und Impressionismus. Wegen seiner Kurzweiligkeit und wegen seines starken programmatischen Anteils , ist es auch für Kinder geeignet. Ich freue mich besonders auf Debussy und Poulenc! Freundliche Grüße, auch an Ihre Bekannten, die Sie mitbringen könnten! |
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Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde! Heute
kann ich Sie mit stolzgeschwellter Brust zum dritten Glanzlicht (neudeutsch:
highlight) der Saison einladen, zum Streichquartettabend mit dem weltbekannten
American String Quartet. Die drei Herren mit den so typisch amerikanischen
Namen wie Winograd, Avshalomov und Geber; einzig die Dame im Gruppenbild
"sounds British as can be": Laurie Carney. In leichter Abänderung
des Programms werden die vier Musiker/innen, die als Nachfolger des Tokyo
String Quartets seit1993 als "Quartet in Residence" beim "Van
Cliburn Wettbewerb " tätig sind, Haydns kaum bekanntes fis-Moll
Quartett op. 50 Nr.4 spielen, das Haydn 54jährig in Wien komponiert
hat.
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