wappen Bad Iburg, 26. Oktober 2011
Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Kammermusikfreunde!

Am Sonntag, dem 6. November findet ab 18 Uhr das inzwischen 323. Kammerkonzert unserer Reihe im Iburger Schloss statt. Diesmal werden Sie ein schnucklig- kleines  Konzertchen von zwei hübschen jungen Damen an Querflöte und Klavier erleben können. Die Flötistin Franziska Dallmann wurde 1981 in Berlin geboren und kam als Jungstudentin an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. 2002 setzte sie ihr Vollstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover fort. Danach wurde sie sechsfache Bundespreisträgerin  bei „Jugend musiziert.“ Sie erspielte sich Stipendien in den USA, der Bachakademie Stuttgart, der Organisation YEHUDI MENUHIN u.a. und sie war Mitglied der Orchesterakademie der Staatsoper Berlin; danach folgten Engagements als zweite Flöte und an der Soloposition der Dresdener Philharmonie und der Komischen Oper Berlin.

Bei der 1988 geborenen Pianistin Magdalena Ernst ist die musikalische Entwicklung noch kurioser: Sie erhielt zunächst Unterricht von ihren Eltern; Klavier von ihrer Mutter und Horn von ihrem Vater.
Seit 2007 studiert sie bei Galina Iwanzowa Klavier an der Hochschule „Hanns Eisler“ und seit 2009 Horn bei Marie Luise Neunecker, heute Professorin dort und am 19.11.83 bei uns im Rittersaal mit Andreas Grothuysen konzertierend. Sie sehen…..wer bei uns spielt…! Bis 2006 gewann sie mit beiden Instrumenten mehrere Bundespreise, sowohl in den Solo- als auch in den Kammermusikwertungen. Seit 2009 wird sie –wie ihre Partnerin Franziska Dallmann- von  „YEHUDI MENUHIN Live Music Now e.V.“ gefördert.
Als Pianistin wurde sie zu Konzertreisen nach Japan (2006) und Frankreich (2009) eingeladen. Als Solo-Hornistin war sie mit dem Landesjugendorchester Saar in Kanada zu hören.
Da ich als Musikstudent beim Partiturspiel endlich das ewige Transponieren erlernen wollte, habe ich als drittes Instrument Horn zu erlernen versucht. Am liebsten möchte ich das seit Jahrzehnten an der Wand hängende Waldhorn zum Konzert am 6. 11. mitbringen und Frau Ernst bitten, nach dem Konzert „Der Mond ist aufgegangen“  als Zugabe für uns zu blasen.
Und so sieht das abwechslungsreiche Programm aus.

J.S. Bach: Sonate A-Dur BWV

Franz Schubert: Variationen über das Lied „Trockne Blumen“                
Gabriel Fauré:  Fantasie op.79 für Flöte und Klavier
César Franck: Sonate für Flöte und Klavier (Bearbeitung der Violinsonate)

Wir werden in den Genuss kommen, Musik aus drei bis vier Epochen zu hören: Barock, Romantik, Impressionismus und gemäßigte Moderne.

Freundliche Grüße!

harry jahns

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