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bestechende
Leichtigkeit des Spiels
lburger Schlosskonzerte: Die Südwestdeutschen Barocksolisten begeisterten
Bad lburg. Imponierend und
mit strahlendem Trompetenglanz wurde die neue Saison der lburger Schlosskonzerte
in der Klosterkirche St. Clemens eröffnet. Zu Gast waren die Südwestdeutschen
Barocksolisten mit Gerhard Koch und Christine Bender (Oboen), Georg Schwarz
(Englischhorn), Miriam Gussek (Fagott). Volker Beutel (Kontrabass), Edith
Laxa (Cembalo) und Professor Helmut Erb (Leitung und hohe Trompete).
Mit angehaltenem Atem lauschte man dem Spiel von Professor Erb an der
Eingangssonate D-Dur für Trompete, drei Oboen, Fagott und basso Continuo
von Georg Ph. Telemann. Die Leichtigkeit seines Spiels und der festliche
Glanz waren bestechend. Der gleiche Eindruck entstand im Konzert F.s-Dur
von Jan K. Jiri Neruda, überhöht durch die strahlend geblasenen
Kadenzen.
Festlich beschwingt war auch der zweite Programmpunkt: Musik zu "Ein
Sommernachtstraum" für zwei Oboen und Englischhorn von. Henry
Purcell. Das Spiel der Holzbläser ohne Trompete war allein schon
durch den Gegensatz höchst reizvoll anzuhören. Im Chor der Bläser
ragte Edith Laxa mit ihrem fließend gleichmäßigen Cembalospiel
heraus. Sie brachte die Overtüre burlesque d-Moll aus "Der getreue
Musikmeister" für Cembalo solo von Ge-
org Ph. Telemann überzeugend zu Gehör.
Die verschiedenen Tanzsätze, darin das zierliche Menuett, die entzückende
Gavotte en Rondeau und die viertuose Giga wurden beschwingt dargebracht.
Im Quartett B-Dur für Oboen, Englischhorn und Fagott von Florian
Gassmann bestimmten die Oboen den Klang. Eingang und Schluss des zweiten
Programmteils waren wieder der Trompete vorbehalten. Nach der "Heldenmusik"
von Telemann waren die drei Skizzen für Trompete, zwei
Oboen, Englischhorn und Fagott von Voldemar Walberg eine besondere Bereicherung
des Programms, besonders durch das Wechselspiel zwischen Holzblasern und
Trornpete.
Die beiden Ausensätze, pulsierend lebendig geblasen, umschlossen
ein sangliches Andantino. Auch hier wieder der intensive Höreindruck
im Wechsel zwischen Trompete und Holzbläsern. Der begeisterte Beifall
wurde mit der Zugabe aus der Kantate "Jesu bleibet meine Freude"
bedankt.
Erna Henke
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